Alternative Energiequellen: Unternehmen müssen ihre Energiebeschaffung anpassen

Alternative Energiequellen: Neue Form der Energiebeschaffung
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Die Energiepreise erreichen Rekordhöhen und werden für viele Unternehmen zu einem ernsten Problem. In dieser Situation erweisen sich Grünstrom-PPAs als eine hervorragende Absicherung.

Der Geschäftsführer und Vorsitzende des Energieausschusses beim Handelsverband Deutschland (HDE) Jan-Oliver Heidrich erläutert, wie die EHA-Kunden von der neuen Form der Energiebeschaffung profitieren.

Energiebeschaffung zu Festpreisen ist ein Auslaufmodell

Die Energiebeschaffung zu Festpreisen ist ein Auslaufmodell. Wir empfehlen den Unternehmen, sich jetzt mit Alternativen zu befassen und da kommt man an der volatilen Erzeugung durch Windkraft und Photovoltaik nicht vorbei. Mit einem Power Purchase Agreement (PPA) können Unternehmen ihre Grünstromversorgung dauerhaft sichern und kalkulierbar machen. Diese meist langfristigen Stromverträge zwischen Stromerzeuger und -verbraucher sind ausdrücklich an einen bestimmten Wind- oder Solarpark gekoppelt, aus dem die erzeugte Energie stammen muss. PPAs werden für die risikoaverse Beschaffungsstrategie von EHA immer wichtiger. Neben den marktbasierten Preisen aus dem Termin- und dem Spotmarkt setzen wir für die Versorgung unserer Kunden verstärkt auf Komponenten, die auf den Stromgestehungskosten basieren. Dabei handelt es sich um eigene Photovoltaikanlagen und eben auch um PPAs, die wir selbst am Markt akquirieren.

Unternehmen müssen sich bei der Energiebeschaffung mit Alternativen befassen.

Geschäftsführer und Vorsitzende des Energieausschusses beim Handelsverband Deutschland (HDE) Jan-Oliver Heidrich

PPAs für REWE und Das Futterhaus

EHA übernimmt alle Tätigkeiten, die mit der Integration der PPAs in die Stromportfolien der Kunden verbunden sind. Dazu zählt auch der Handel fehlender und überschüssiger Mengen, um Angebot und Nachfrage auszugleichen. Ein Beispiel ist das im Auftrag der REWE Group mit dem Windparkbetreiber Ørsted abgeschlossene PPA. Ab 2025 wird der Handelskonzern über einen Zeitraum von zehn Jahren Grünstrom aus dem neuen Windpark Borkum Riffgrund 3 beziehen. Die Stromkapazität von jährlich rund 100 MW reicht für die Versorgung von 1.500 Filialen.

Grundsätzlich legt EHA den Fokus auf PPAs mit Offshore-Windenergie. Unsere Kunden haben durchschnittlich 4500 Benutzungsstunden, was ungefähr der Produktionsprognose des Windparks Borkum Riffgrund 3 entspricht. Reine Photovoltaik-PPAs mit circa 1000 Benutzungsstunden sind ebenfalls möglich. Für die Unternehmensgruppe Das Futterhaus haben wir kürzlich ein PPA über die fünfjährige Belieferung aus einem Solarpark abgeschlossen.

PPAs gegen steigende Energiepreise?

Ob ein PPA die Beschaffungspreise langfristig drücken konnte, lässt sich erst im Nachhinein beantworten. Im Falle von REWE und Borkum Riffgrund 3 beispielsweise wird 2035 bilanziert. Jedenfalls haben die PPAs eine immense Schutzwirkung gegen horrende Energiepreise und sie sind eine geniale Risikoabsicherung mit physisch erneuerbaren Komponenten. Da der energiewirtschaftliche Aufwand für die Produktions- und Absatzprognose sowie den Gegenhandel jedoch beachtlich ist, braucht es professionelle Unterstützung, so wie sie EHA leisten kann. Wegen des Ausbaus der Erneuerbaren werden jedenfalls künftig immer mehr Unternehmen auf PPAs setzen.

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Die EHA Energie-Handels-Gesellschaft ist der Energiedienstleister für Unternehmen mit vielen Standorten. Als verlässlicher Partner in allen Energiethemen bieten wir ein breites Spektrum an Services und Mehrwerten, die immer genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind.

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