Mehr als nur Strom! Durch medienübergreifende Messdienstleistungen zum umfassenden Verbrauchsmonitoring

In vielen Unternehmen geht der Trend zu einer genauen Übersicht zu den Verbräuchen aller relevanten Medien. Neben Strom gehören Gas, Wasser und Wärme dazu. So reicht es nicht mehr aus, am Ende eines Jahres eine Gesamtübersicht über die Verbräuche zu erhalten. Aus Controlling-Sicht ist es gefragt, fortlaufende Messungen zu etablieren und Verbräuche somit jederzeit einsehen und Kostensprünge umgehen zu können.

Durch medienübergreifende Messdienstleistungen zum umfassenden Verbrauchsmonitoring
Bildquelle: iStock

Smart Meter auch für Gas, Wasser und Wärme

Die technischen Voraussetzungen für eine medienübergreifende Messung gestalten sich in aller Regel sehr simpel. Zur Messung und zum Monitoring der Stromverbräuche ist vielerorts bereits die Smart Meter Technologie vorhanden.

Um weitere Medien und deren Verbrauchsdaten in das Monitoring aufzunehmen, werden an den Gas- oder Wasserzählern sogenannte Impulsnehmer installiert. Diese zeichnen fortan den Zählerstand beziehungsweise weitere Verbräuche, wie in etwa Durchflussmengen auf. Über die Verbindung des Impulsnehmers zu einem Modem sind die Verbräuche dann auslesbar und können in ein Controllingsystem übertragen werden.

Finanzielle und ökologische Nachhaltigkeit

Nicht zuletzt aus Nachhaltigkeitssicht sind medienübergreifende Messungen als Grundlage für ein ganzheitliches Verbrauchsmonitoring ratsam. Durch ein geeignetes Monitoring-System kann sowohl die ökologische, als auch die finanzielle Situation eines Unternehmens bereits durch einfach zu ergreifende Maßnahmen verbessert und Kosten eingespart werden.

Störungen und Zwischenfälle aus der Ferne einsehbar

Auf Grundlage der übergreifenden Messungen und des Monitorings, ist die vor-Ort-Begehung fortan nicht mehr notwendig um Störungen und Zwischenfälle zu ermitteln. Beispielsweise lässt sich der nicht abgedrehte Wasserhahn oder die undichte Leitung genauso leicht ermitteln wie die Heizung, die trotz hoher Außentemperatur, nach Dienstschluss oder außerhalb der Öffnungszeit noch läuft. Ohne die fortlaufenden Messungen und das Monitoring wären Problemstellungen wie diese im Zweifel erst auf Grundlage der Rechnungsprüfung und übermäßig gestiegener Energiekosten am Ende des Jahres aufgefallen. Auch Auffälligkeiten wie beispielsweise, dass trotz niedriger Außentemperaturen kein Gasverbrauch vorhanden ist, kann durch das Monitoring unmittelbar auf den Grund gegangen werden.

Langfristige Übertragung auf Beschaffungsmodelle

Doch nicht nur die medienspezifischen Kennzahlen wie Temperaturen, Durchflussraten und Grundlasten, sind auf Grundlage der Verbrauchsmessungen möglich. Ähnlich wie bei Strom, lassen sich durch die Messungen und deren Monitoring auch für die Beschaffung von Wärmeenergie langfristige Beschaffungsmodelle erarbeiten, die eine effiziente Gestaltung der Energiekosten zulässt. Die Ausdehnung des Verbrauchsmonitorings auf weitere Medien wie Wasser, Gas und Wärme lohnt sich also in vielerlei Hinsicht.

Tagesaktuelle Darstellung der Verbräuche

Eine tagesaktuelle Darstellung ermöglicht beispielsweise das EHA Energieinformationssystem EiS light. Einsparpotentiale und Abweichungen können in der Anwendung direkt identifiziert und Maßnahmen ergriffen werden. Alle Daten können auch auf mobilen Endgeräten eingesehen werden. Gleichzeitig steht hier die gesamte Beleghistorie zum Download bereit.

Hier geht es zur Demo von EIS light: demo.eis-light.net.

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