Rechnungsprüfung: Der EHA Mehrwert

Als Energiedienstleister bietet die EHA einen zusätzlichen Mehrwert für alle Kunden: Zur administrativen Entlastung der Unternehmen übernimmt die EHA die Prüfung der Rechnungen der Netzbetreiber und Anlagen, die sich in der Beistellung befinden.

Rechnungsprüfung: Der EHA Mehrwert
Bildquelle: EHA

Bei Auffälligkeiten reagiert EHA sofort, so kann es schon mal zum ein oder anderen ungeahnten Geldsegen bei dem geprüften Unternehmen kommen. Erst nach genauer Rechnungsprüfung werden die Rechnungen an den Verteilnetzbetreiber zur Begleichung weitergeleitet.

Rechnungsprüfung deckt häufige Fehlerquellen auf

Allein im Jahr 2018 sind über 230.000 geprüfte und fehlerbereinigte Belege (weiter-) verarbeitet worden. Zu den häufigsten Fehler, die bei der Rechnungsprüfung festgestellt werden, gehören Abweichungen zwischen dem abgerechneten Verbrauch und den Daten, welche die EHA als Messstellenbetreiber erhoben hat. Die Berechnung der Netzentgelte ist ebenfalls eine häufige Fehlerquelle, die bei der Rechnungsprüfung durch die EHA aufgedeckt wird: So werden zum Jahresanfang oftmals falsche Netzentgelte erhoben oder der Netzbetreiber berechnet die Netzentgelte fälschlicherweise, obwohl er nicht selber der Messstellenbetreiber ist. Die Ursachen der Fehler sind dabei ebenso individuell wie unbeabsichtigt. Oftmals handelt es sich um technische Probleme zwischen den verschiedenen Systemen der Netzbetreiber oder gar um mechanische Herausforderungen, wie der vorschriftenkonforme Aufbau der elektrischen Anlage inklusive der Messeinrichtungen.

Weiterentwicklung der Prüfroutinen

Ein besonderes Augenmerk der EHA liegt auf den Prüfroutinen und Plausibilitätsprüfungen. Beide werden ständig weiterentwickelt und gewährleisten eine hohe Qualität der Rechnungsprüfung. Ein umfassendes Verbrauchsmonitoring, wie es beispielsweise durch Systeme wie das Energieinformationssystem (EIS) oder andere zentrale Datenbanksysteme wie die EHA-eigene Stammdatenapplikation ZESA abgebildet wird, kann dafür sorgen, dass die Fehler in den Rechnungen schneller auffallen.

25 Prozent der Rechnungen erfordern manuelle Prüfung

Von den 45 systemischen Prüfroutinen, die bei der Rechnungsprüfung durchlaufen werden, erfordern trotz beständiger Weiterentwicklung der Prozesse, circa 25 Prozent eine manuelle Prüfung der Rechnungen. Jede eingehende Rechnung wird anfänglich auf alle Preisbestandteile geprüft. Zwar sind die Netzentgelte, gesetzliche Abgaben, Steuern und Messkosten im EHA System eingepflegt und werden durch die Prüfroutinen automatisch abgeglichen, bei Unstimmigkeiten verbleibt jedoch ein individueller Klärungsbedarf.

Soweit EHA auch mit den Messstellenbetrieb für die Anlagen beauftragt wurde erfolgt zusätzlich ein Abgleich der gemessenen Mengen mit den abgerechneten Mengen. Bei Abweichungen einzelner Rechnungsbestandteile erfolgt die manuelle Klärung durch die EHA Kollegen/innen mit dem Ziel der Rechnungskorrektur durch den Rechnungssteller.

Hohe administrative Entlastung

Die Rechnungsprüfung durch die EHA stellt damit eine denkbar hohe administrative Entlastung für den Kunden dar. Die Aufwände würden ansonsten kundenseitig anfallen, im Zweifel würden fehlerhafte Rechnungen bezahlt werden und einen finanziellen Schade beim Kunden verursachen. In einem besonders kuriosen Fall wurde durch den Verteilnetzbetreiber (VNB) schlichtweg ein Komma falsch gesetzt. Anstelle von 5.000 kWh, die in Rechnung gestellt werden sollten, umfasste die Rechnung 5.000.000 kWh. Im Zuge einer negativen Rechnungsprüfung wird die EHA direkt aktiv und veranlasst die Korrektur und Nachbetreuung der Rechnung. Die Rechnungsprüfung durch die EHA lohnt sich also gleich doppelt und kann zu ungeahnten finanziellen Mehrwerten führen.

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