Was bringt 2021?

Der EHA-Jahresausblick rund um das Thema Energie

Was bringt 2021? Der EHA-Jahresausblick rund um das Thema Energie.
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Zu Beginn des Jahres 2021 richten die EHA-Geschäftsführer Jan-Oliver Heidrich und Dirk Mithöfer den Blick nach vorn.

Welche Energie-Themen werden uns in den kommenden Monaten beschäftigen?

Ladeinfrastruktur für E-Mobility in Deutschland
Ladeinfrastruktur für E-Mobility in Deutschland: Der Handel will intelligente und flexible Ladekonzepte für das GEIG

Elektroschrott auf den Parkplätzen des Handels und unrentable Photovoltaik auf Gewerbedächern… Lesen Sie hier das Statement von EHA-Geschäftsführer Jan-Oliver Heidrich:

Zur Förderung der Elektromobilität plant die Bundesregierung ein Gesetz mit beträchtlichen Folgen für den Handel. Das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz, kurz GEIG, soll die Voraussetzungen an die Infrastruktur von Gebäuden schaffen und macht entsprechende Vorgaben für Nichtwohngebäude mit größeren Parkplätzen.

In dem umstrittenen Gesetzentwurf ist u. a. vorgesehen, dass in neu errichteten Handelsimmobilien mit mehr als zehn Stellplätzen künftig jeder fünfte Stellplatz mit Leerrohren für Elektrokabel auszustatten ist und zusätzlich mindestens ein Ladepunkt errichtet werden muss. Solche starren Vorgaben bergen die Gefahr, dass in großem Stil Elektroschrott auf die Parkplätze gestellt wird. Stattdessen braucht es intelligente und flexible Ladekonzepte, meinen der Handelsverband Deutschland (HDE) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die Verbände haben gemeinsam eine Alternativlösung erarbeitet.

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EEG-Novelle 2021 gefährdet Rentabilität von Photovoltaik auf Gewerbedächern
EEG-Novelle 2021 gefährdet Rentabilität von Photovoltaik auf Gewerbedächern

Neuregelung des Fördersystems für Photovoltaik

Und noch weiteres Ungemach droht. Die am 1. Januar in Kraft getretene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) beinhaltet Neuregelungen für die Photovoltaik wie eine Umstellung des Fördersystems für mittelgroße und große PV-Dächer, so wie sie auf Dächern von Märkten und Logistikzentren verbreitet sind.

Mit Solarzellen selbst Strom zu erzeugen, erschien vielen Unternehmen dank günstiger Rahmenbedingungen attraktiv. Damit könnte jetzt Schluss sein. Waren Förderausschreibungen bislang erst bei PV-Anlagen ab 750 kW vorgeschrieben, gilt ab sofort: Photovoltaik-Dachanlagen mit einer installierten Leistung zwischen 300 und 750 kW erhalten die Wahlmöglichkeit, entweder an Ausschreibungen teilzunehmen oder eine Festvergütung in Anspruch zu nehmen und einen Teil ihres Stroms selbst zu verbrauchen. Diese Festvergütung wird jedoch nur für die Hälfte der erzeugten Strommenge gewährt.

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Steigende Strompreise und ein neuer Geschäftsbereich Sicherheits­dienst­leistungen bei EHA

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Statement von EHA-Geschäftsführer Dirk Mithöfer:

Das Jahr 2021 wird uns voraussichtlich steigende Strompreise bescheren. Ursache dafür ist zum einen die ab Januar gültige CO2-Bepreisung. Die Bundesregierung hat als Klimaschutz-Maßnahme eine Kohlenstoffsteuer beschlossen, d. h. eine Abgabe auf die Emission von CO2. Bemessungsgrundlage der Bepreisung sind die CO2-Emissionen, die bei der Verbrennung fossiler Energieträger entstehen. Die neue Steuer wird anhand eines einheitlich festgelegten CO2-Preises berechnet. Zahlen müssen alle Hersteller und Anbieter von Waren und Dienstleistungen.

Weiterhin spricht der Ausstieg aus der Kohleverbrennung und der Atomenergieerzeugung für steigende Strompreise, weil so die Erzeugungsleistung verknappt wird. Preisdämpfende Wirkung könnte allein eine durch die Coronakrise verursachte wirtschaftliche Rezession haben. EHA wird im Sinne der Kunden, wie schon in 2020, kurzfristig auf Schließungen und veränderte Öffnungszeiten des Handels mit Verbrauchsanpassungen bei der Lieferung reagieren.

Übernahme der Alarmzentrale der REWE Group

Als Tochterunternehmen der REWE Group übernimmt EHA ab sofort die Aufgaben der Notruf- und Serviceleitstelle der Gruppe. Die Alarmzentrale in Köln überwacht rund um die Uhr mehr als 5.500 REWE-Standorte. Über tausende Standleitungen laufen dort täglich hunderte Alarmmeldungen auf. Die gewaltigen Datenmengen müssen möglichst effizient und sicher verarbeitet werden – genau wie es beim Monitoring von Energieverbräuchen verlangt ist. Da machte es Sinn, den Alarmservicebereich konzernintern an den auf digitale Prozesse und Datenhandling spezialisierten Energiedienstleister EHA zu übertragen. Alle Beteiligten werden von dieser Umstrukturierung profitieren.

Wir als EHA denken über den Stromzähler hinaus in Kundenprozessen und generieren so große Mehrwerte. Unser Know-how und unsere Systeme sind darüber hinaus digital gut aufgestellt und zukunftsfest; Sicherheitsgetriebenen Themen in der Energiewirtschaft steht zukünftig folglich nichts mehr in Wege. Bei Interesse sprechen Sie uns gerne an.

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Die EHA Energie-Handels-Gesellschaft ist der Energiedienstleister für Unternehmen mit vielen Standorten. Als verlässlicher Partner in allen Energiethemen bieten wir ein breites Spektrum an Services und Mehrwerten, die immer genau auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind.

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